Fünf Jahre hat er seine Fans auf die Folter gespannt. Nach
"Schwarz", "Drei" und "tot" legt
Stephen King mit "Glas" nun den vierten Teil seines
Zyklus vor, der nahtlos an "tot" anschließt. Gleich
zu Anfang begegnen wir wieder dem mittlerweile etwas in die Jahre
gekommenen Revolvermann Roland, der Hauptfigur der gesamten Reihe,
und seinen weltenbummelnden Weggefährten an Bord eines aus
der Kontrolle geratenen Zuges. Erst in allerletzter Minute können
sich die Gefährten, das Ka-tet, aus dem Zug retten. Doch
der Ort, an dem sie ankommen, ist ausgestorben - die Menschheit
wurde von einer Seuche ausgelöscht. Dennoch treffen die Gefährten
in einem märchenhaft anmutenden Schloß auf ein menschliches
Wesen: den ihnen feindlich gesonnenen Marten alias Merlin. Der
fordert sie auf, die Suche nach dem Dunklen Turm aufzugeben und
sich von Roland abzuwenden, da dieser alle Personen, die er liebt,
tötet.
Ungewöhnlich ist der umfang/episodenreiche Rückblick
in die Vergangenheit. Sicher werden einige Leser der Meinung sein,
daß der neueste Band zu lang ist (fast 800 Seiten) doch
nur wenige werden bestreiten, daß sich das Umblättern
lohnt.
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